Oftmals sind nicht die Produkte der lautesten Vertriebseinheiten von Emissionshäusern die erfolgreichsten, sondern diejenigen, die im Stillen ihre Arbeit verrichten. Schon oft konnte man im Sachwertmarkt beobachten, dass nach glamourösen Vertriebsveranstaltungen in Luxushotels, auf europäischen oder fernöstlichen Inseln, manches Mal sogar mit Persönlichkeiten aus Sport, Politik oder Wirtschaft, nicht selten der Kater folgte. Gerne lassen sich einige Vermittler von solchen Veranstaltungen blenden, was zur Folge hat, dass sie ihren Kunden die Produkte lautstarker Emissionshäuser empfehlen. Die Rendite für den Kunden wird aber nicht im Vertrieb gewonnen, sondern beim Einkauf von substanzstarken Sachwerten zu vernünftigen Preisen, mit einem engagierten Assetmanagement und beim späteren Weiterverkauf der Sachwerte. Die Realität hat gezeigt, dass lautstarke Vertriebe in aller Regel mit sehr nüchternen Ergebnissen im Assetmanagement aufwarten. Anleger der Deutschen Finance, Thomas Lloyd, Publity, S&K oder der Infinus Gruppe können hiervon ein trauriges Lied singen. Natürlich darf eine starke Vertriebsleistung nicht in Abrede gestellt werden. Nur ersetzt sie noch lange kein gutes Assetmanagement. Auch müssen Kapitaleinwerbung, Einkauf und Asset Management Hand in Hand gehen. Oftmals ist bei erfolgreichen Vertrieben zu beobachten, dass die Kapitaleffizienz leidet und das Asset Management mit der Fülle an Geldern nicht (mehr) zurechtkommt. Trauriges Beispiel hierfür ist die gescheiterte PROJECT Gruppe. Der Erfolg eines guten Kapitalanlageproduktes ist also nicht bei einem polternden Vertrieb, sondern in der stillen Kernerarbeit des Asset Managements zu suchen. Ein Haus, das diesen Grundsatz seit Jahren beherzigt, ist die WIDe Gruppe aus Ebermannstadt. Nicht nur, dass sie ihre eigenen Fonds sehr stabil bewirtschaftet. Sie hat auch bereits einige ihrer Wohnimmobilienfonds mit sehr guten Ergebnissen wieder aufgelöst. Zudem verrichtet die WIDe Gruppe jeden Tag Kernerarbeit rund um die Fonds der havarierten PI Gruppe und der gescheiterten PROJECT Gruppe, zu deren Übernahme sie sich freiwillig angeboten hat. Still, diszipliniert und ohne glamouröses Gepolter stabilisiert die WIDe Gruppe Fonds von Drittanbietern, die ansonsten schon längst in der Versenkung verschwunden wären. An der Arbeitsweise und dem Selbstverständnis der WIDe Gruppe können sich einige Emissionshäuser ein Beispiel nehmen. Der aktuelle WIDe Fonds 10 ist für Anleger eine Möglichkeit, an der disziplinierten Kernerarbeit der WIDe Gruppe zu partizipieren und eine gute Rendite einzufahren. Die weiteren Objektankäufe sind derart überzeugend, gerade weil die Objekte ohne lautes Getöse den Alteigentümer verlassen und in den Fonds leise, aber substanzstark, eingebucht werden. So manch anderem Emissionshaus würde diese Demut zur Stille auch gut stehen.
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