Alles Geld eines Staates kommt entweder aus der Aufnahme von Schulden, dem Verkauf von Bodenschätzen oder aber aus dem Steueraufkommen der Privatwirtschaft. Vielen Dank Werner Rohmert für die unermüdliche Einordnung. Für einige Menschen, insbesondere die im Staatsdienst arbeiten, ist dies manchmal schwierig zu begreifen. Nicht, dass Lehrer, Erzieher, Polizisten, Feuerwehrleute oder Verwaltungsbeamte keine Leistung erbringen. Aber ihre Bezahlung kann erst dann stattfinden, wenn das Geld zuvor von der Privatwirtschaft über den Verkauf von Waren und Dienstleistungen erwirtschaftet worden ist, um dann alle Arten von Steuern zu erheben. Die Schule kann gebaut werden, wenn die Gemeinde Steuereinnahmen hat, der Polizist kann bezahlt werden, wenn zuvor Steuern in die Bundes- und Landeshaushalte geflossen sind und die Brücke kann saniert werden, wenn der Kämmerer Geld von den Betrieben in der Kasse hat. Schuldenaufnahmen am Finanzmarkt ist langfristig keine tragfähige Lösung. Bleiben nur Unternehmen als nachhaltige Finanzierungsquelle eines Staates. Die Privatwirtschaft ist somit auf der Entstehungsseite zu suchen, der Staatsapparat auf der Verwendungsseite. Allein aus diesem Grund ist darauf zu achten, dass die Staatsquote in einem Land möglichst überschaubar gehalten werden sollte. Unternehmen sind die Quelle der Wertschöpfung und die Basis für Wohlstand. Sie bieten Millionen von Menschen auf der Welt Arbeit, die dann erst in der Lage sind Einkommensteuer und Abgaben für die Sozialsysteme zu bezahlen, im Supermarkt die Umsatzsteuer zu berappen und die Grundsteuer für das Haus zu zahlen. Werden Alkohol, Tabak oder Benzin gekauft, klingelt das Staatssäckel. Kritiker mögen einwerfen, dass es auch staatsnahe Betriebe, die ebenfalls Waren und Dienstleistungen auf dem (Welt-) Markt anbieten. Allerdings handelt es sich bei staatsnahen oder staatseigenen Betrieben auch um Unternehmen, die am allgemeinen Wirtschaftsleben teilnehmen. Hier produziert der Betrieb, nicht der Staat. In marktwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaften ist es anerkannt, dass der Staat lediglich die Rahmenbedingungen setzen sollte, aber nicht als eigene Marktakteur auftreten sollte. Denn der Staat ist im Zweifel nicht der bessere Unternehmer. Umso verstörender ist manches Mal zu hören, dass Fonds, die in private Unternehmen investieren, sog. Private Equity, Heuschrecken sein sollen. Private Equity Fonds, die darauf abzielen, Unternehmen finanziell zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen, Produkte zu verbessern etc. als Heuschrecke zu diffamieren, greift zu kurz. Sicher, schwarze Schafe gibt es in jeder Branch. Aber viele Private Equity Fonds sind echte Sparringspartner und helfen Unternehmen ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Seit 27 Jahren investiert MPE erfolgreich in private Unternehmen und lässt mit dem Fonds MPE international 9 Anlegern an der Quelle der Wertschöpfung teilhaben. Viele Stiftungen, Family Offices und institutionelle Investoren investieren seit Jahrzehnten in Private Equity mit beeindruckenden Ergebnissen. Anleger sollten es ihnen gleich tun, denn nur dies sichert den Wohlstand und die Steuern von morgen.
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