Auf Sand gebaut?

Während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2007/2008 schaute einige mit hämischen Blicken von Europa aus auf aufstrebende Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Um die Jahrtausendwende erfand man sich ein stückweit neu, um die Abhängigkeit vom Öl und eine Perspektive nach dem Öl zu schaffen. Der Immobilienmarkt war hierfür ein deutliches Zeichen. Ganze Inseln wurden neu aufgeschüttet, um attraktive Wohn-, Einkaufs- und Erlebnisse am Wasser zu schaffen. Nicht wenige Kritiker meinten, dass die VAE auf Sand bauen würden. Wo so etwas hinführt, kann jeder in der Bibel nachlesen. In der Tat gerieten auch dort, wie fast überall auf der Welt, die Immobilien- und Finanzmärkte in schweres Fahrwasser und Immobilienprojekte trockneten reihenweise aus. Die Ansteckungen durch das brennende amerikanische Subprime-Immobilien-Segment und das verbundene Verbriefungsgeschäft waren weltweit zu spüren. Dubai-Immobilienfonds waren im geschlossenen Fondssegment zeitweise ein Verkaufsschlager. Kaum einer beglückte aber seine Anleger und seit 15 Jahren ist das Segment in Deutschland tot. Allerdings schafften es die Vereinigten Arabischen Emirate auch ohne deutsche Anlegergelder wieder auf die Beine. Es dauert nur alles etwas länger, bis internationale Investoren wieder Mut fassten. Mit Weitsichtig bauten die dortigen autoritären Regime die Länder zu einem internationalen Business-, Handels-, Shopping- und Freizeithub um. Niedrige Steuersätze und ein hoher Lebensstandard lockten zudem viele Expats und gefrustete Europäer. Der Flughafen in Dubai wurde zum internationalen Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Und die Pläne der VAE gehen mit spektakulären Neubauten und visionären Projekten weiter. Lange Zeit haben die VAE ihre Internationalität, ihre Offenheit und ihre Sicherheit herausgestellt. Mit dem Iran-Krieg ist dies nun vorbei. Bombardierte Luxushotels, Wohnanlagen und Infrastruktur haben einmal mehr vor Augen geführt, wie zerbrechlich der Frieden im Nahe Osten ist. Für Häme ist aber kein Platz. Allenfalls für Sensibilisierungen, denn die VAE sind nur durch den Persischen Golf vom Iran getrennt und das Mullah-Regime hat seit der Iranischen Revolution von 1979 schon immer Probleme bereitet. Lange Zeit wurde das Sicherheitsrisiko unterschätzt. Auch zwischen Saudi-Arabien und den VAE schwelt schon lange ein Streit. Zudem betrachtet Saudi-Arabien den Iran als Erzfeind. Die VAE liegen genau dazwischen. Auswanderungswillige und Steueroptimierer sollten das ins Kalkül ziehen. Zudem schielen die USA schon immer auf das Öl im Nahen Osten und führen dort gerne Kriege mit teils fadenscheinigen Begründungen. Ausbaden darf dies dann meist Europa mit der Aufnahme Millionen von Flüchtlingen. Und Ausbaden dürfen es dieses Mal auch die VAE. Denn die Sicherheitslage hat deutliche Risse bekommen. Die Werbung für Dubai Immobilien bricht gerade ein, einige Influencer, Youtuber, TikToker und Expats orientieren sich standorttechnisch gerade neu. Denn das Mullah-Regime mit seinen Raketen wird auch morgen nicht verschwinden. Der lachende Dritte werden wieder einmal die USA sein. Für einige Expats wird dies wohl in Zukunft ein neuer Zufluchtsort sein. Und in Bundesstaaten wie Florida oder Kalifornien lässt es sich mindestens genauso gut leben wie in Dubai. Nur sicherer! Ein Anbieter, der in Miami bereits kräftig am Bauen ist, ist die Pangaea Life zusammen mit institutionellen Partnern. Ungewöhnlich ist die Stahl-Beton-Bauweise der beiden Class-A-Wohntürme, die so den Hurricanes aber besser trotzen. Mit der Beteiligung am Pangaea Life Institutional…

 

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