DER Minenräumer im Sachwert- und Finanzmarkt

Verbraucherschutz – aber bitte ehrlich!

Sich für den Verbraucherschutz einzusetzen, ist eine begrüßenswerte Angelegenheit. Dies vor dem Hintergrund, dass das Bildungssystem in Deutschland in Sachen Wirtschafts- und Finanzbildung immer noch stark ausbaufähig ist. Der von mir geschätzte Kollege Edmund Pelikan leistet hierbei mit der Stiftung Finanzbildung einen förderungswürdigen Beitrag. Leider sind nicht alle sogenannten und selbsternannten Verbraucherschützer derart ehrenwert unterwegs. Einigen von Ihnen hatten in der Vergangenheit sogar eine gute Arbeit gemacht, mittlerweile aber leider den Pfad der Tugend verlassen. Hierzu zählt auch der Wirtschaftsjournalist Stefan Loipfinger. War er einstmals ein guter und verlässlicher Anlegerschützer, ist heutzutage davon nicht mehr viel übrig geblieben. Statt fundierte Artikel basierend auf gewissenhaften Recherchen zu publizieren, werden immer öfters reißerische Schlagzeilen abgeliefert, die sich mit ein wenig Research im Internet oder mit einem Anruf bei dem jeweiligen Emissionshaus schnell als substanz- und haltlos herausstellen. Vereinzelt wird mittlerweile auch bei anderen Branchendiensten ungeprüft abgekupfert, um mediale Effekthascherei zum eigenen Vorteil zu betreiben. Mit Qualitätsjournalismus von einst hat seine Arbeit immer weniger zu tun. Daher dient dieser Offene Brief auch dazu, ihm einmal den Spiegel vorzuhalten. Denn die Aussendungen von Herrn Stefan Loipfinger sind seit einigen Jahren immer weniger geeignet, Verbrauchern und insbesondere ratsuchenden Kapitalanlegern eine belastbare und objektive Orientierung zu bieten. Pauschal wittert Herr Loipfinger hinter jedem Sachwertanbieter Vetternwirtschaft, Betrug und Untreue.   Erst schießt er sich auf Solvium ein und propagiert ein zweites P&R, dann bezichtigt er TSO der Aussendung von Halbwahrheit, war aber auf der Gesellschafterversammlung nicht eine Minute zugegen, versucht sich später bei PROJECT zu profilieren und reagieren sich nun an hep ab. Stefan Loipfinger produziert damit Fehlurteile und Falschaussagen am laufenden Band. Ob er wirklich noch an ernsthaftem Verbraucherschutz interessiert ist, mag man bezweifeln. Schließlich hat er in der Causa Leonidas die HTB Gruppe aus Bremen, die sich sehr stark für Anlegerinteressen eingesetzt und einen zweistelligen Millionenbetrag ausfindig gemacht hat, mit seinen Getreuen erfolgreich vom Hof verjagt. Am Ende soll es um ernstgemeinten Verbraucherschutz und Warnung vor schwarzen Schafen gehen. Und nicht um die Befriedigung der eigenen Profilierungssucht, dem Spiel mit der Angst und die Erhöhung der Klickzahlen auf die eigene Homepage. Mehr als einmal hat Herr Stefan Loipfinger davon gesprochen, nach einer Cyberattake auf seine Homepage wieder ganz nach oben im Google Ranking kommen zu wollen. Dafür eignen sich reißerische Artikel sehr gut. Nur langfristig ist dies alles auf tönernen Füßen gebaut. Aber vielleicht möchte Herr Loipfinger auch gar kein Verbraucherschützer und seriöser Wirtschaftsjournalist mehr sein. Sondern sich lieber als Aktivist weiterhin teure, aber nutzlose Gutachten abkaufen lassen und Anleger in kostenpflichtige Dienste locken…

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