Ausgebrüllt – die Causa Leonidas

Anbieter und Anleger von Erneuerbaren Energienfonds in Deutschland haben gerade in den letzten Jahren mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen: negative Börsenstrompreise, fehlende Stromtrassen und Speicherkapazitäten, marode Energieinfrastruktur und eine ideologisch verblendete Energiepolitik. Daher können Anleger gut und gerne auf Streitigkeiten innerhalb solcher Fonds verzichten. Ein unrühmlicher Fall in dieser Hinsicht ist der seit Jahren andauernde Streit bei Leonidas, der vornehmlich Windparks in Frankreich betreibt. Die ehemaligen Fondsgeschäftsführer Max-Robert Hug und Antje Grieseler haben sich in die Haare bekommen, weswegen ein unabhängiger Fondslenker und eine neue Anlegerverwaltung engagiert wurde, die Re:Fonds GmbH. Dumm nur, dass diese einer Reihe von Ungereimtheiten auf die Schliche kam und so gar nicht nach dem Taktstock von Hug und Grieseler tanzte. Zusammen mit dem Kommunikationsberater Jürgen Braatz berichtete die Re:Fonds erstmals transparent und umfassend über die Vorgänge innerhalb der Leonidas-Fonds und ihre Arbeit. Zur Sicherung von Schadensersatzansprüchen gegen Herrn Hug und Frau Grieseler wurden in Frankreich Beweissicherungsverfahren eingeleitet und überteuerte Dienstleistungsverträge gekündigt. Verständlich, dass dies Herrn Hug und Frau Grieseler gar nicht gefiel. Zur Sicherung seiner (wirtschaftlichen) Interessen gründete Herr Hug die Interessensgemeinschaft IG Leo. Angeblich als Anlegerplattform, zusammen mit seinem Rechtsanwaltsfreund Wolfgang Wittmann, gegründet, ging es Herrn Hug nur darum, die Re:Fonds abzusägen und eine andere, wohlgefällige Geschäftsführung zu bestellen. Die IG Leo ist sein Werkzeug dazu und keine Gemeinschaft der Anleger. LSI Sachwertanalyse hatte das frühzeitig erkannt. Die Masse der Anleger blieb aber lange ahnungslos zurück. Eine unrühmliche Rolle spielte auch der Wirtschaftsjournalist und selbsternannte Anlegerschützer Stefan Loipfinger, der in Sachen Leonidas mit Falschinformationen zur weiteren Desorientierung verunsicherten Anlegern beigetragen hat. Da ihm mittlerweile das tiefere Verständnis für die Sachwertbranche abhandengekommen ist und er über wenig belastbare Hintergrundinformationen verfügt, kolportierte er, dass der Interimsmanager Re:Fonds bei Leonidas ein Chaos angerichtet und die Fonds in die Pleite gewirtschaftet hätte. Genau das Gegenteil ist richtig. Re:Fonds, erst Anfang 2022 bestellt, hat erstmals einen Kassenfehlbetrag von rund 18 Mio. € aufgedeckt, den Herr Hug und Frau Grieseler durch überhöhte Abrechnungen, nicht erbrachte Dienstleistungen oder Doppelbuchungen zu verantworten haben. Herr Loipfinger war sich nicht zu schade, einen Musterbrief anzufertigen, damit sich Anleger bei der BaFin über die Re:Fonds beschweren, obwohl diese erstmals Ordnung und Struktur bei den Leonidas hineinbrachte. Offensichtlich wurde Herr Loipfinger von Herrn Hug geschickt manipuliert, instrumentalisiert und honoriert. Jedenfalls hat er von dem Anlegerbeirat des Windfonds Leonidas XVII, der personell mit der IG verflochten ist, ein Honorar für die Anfertigung eines Gutachtens erhalten. Das Pamphlet zum Leonidas Windfonds XVII liegt LSI vor. Möglicherweise erhoffte sich Herr Loipfinger weiter Auftragsarbeiten, wenn Herr Loipfinger Herrn Hug und seine IG Leo protegiert. Denn über Herrn Hug und seinen Griff in die Kasse verlor Herr Loipfinger nicht ein einziges Wort. LSI stellte sich damals schon die Frage, was diese Gutachten, das rein beschreibenden Charakter hat, konkret bewirken soll, außer, dass die Anleger die Kosten dafür zu tragen zu haben. Seine weiteren, nicht kostenlosen Beiratstätigkeiten bei zwei Leonidas Fonds (Wasserfonds Leonidas VII und Gläubigerausschuss Leonidas Associates III) verlaufen ebenfalls glücklos. Schlussendlich wurde die Re:Fonds mit Schützenhilfe von Herrn…

 

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