Der Iran-Krieg hat in kürzester Zeit etliche Prognosen wieder über dem Haufen geworfen. Die Verbraucher und Unternehmer im energieabhängigen Europa bekommen eine saftige Tankrechnung präsentiert, Flugbenzin steigt und damit verteuern sich -über die Transportkosten- auch die Preise von Lebensmittel (Food) und kurzlebige Verbrauchsgütern (Non-Food) wie Drogerie- und Haushaltsartikel. Die aufkommende Inflation ruft die Zentralbanken auf den Plan, die Zinsen zu erhöhen, um die Kaufkraftstabilität wieder herzustellen. Anfang des Jahres klang dies noch ganz anders. Diese erneute Verunsicherung geht auch am Immobilienmarkt nicht spurlos vorüber. Steigende Finanzierungskosten und Neujustierung der Bewertungen lassen viele Subsegmente des Immobilienmarktes wieder nicht in Schwung kommen. KI-Ängste, ESG-Diskussionen und der wirtschaftliche Stillstand Deutschlands haben einzelne Immobiliensegmente zusätzlich belastet. Erst der Ukrainekonflikt, als Auslöser des Immobilienkaters, nunmehr der Iran-Krieg als Fortsetzung. Immobilienkäufer sind verunsichert und warten lieber ab, als zu früh einzusteigen. Zumal Banken mit Finanzierungen gerade geizen. Nicht verwunderlich ist daher, dass das Transaktionsvolumen in einigen Segmenten deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Im Bürosegment ist das erste Quartal 2026 das schwächste seit 2009 und ein Einbruch von 80 % im Vergleich zum 10-Jahresdurchschnitt. Eine Auswertung des Immobiliendienstleisters CBRE ab 2021 zeigt den generellen Abbruch der Investmentaktivitäten seitder Zinswende. Hingegen zeigen die Analysen von BNP und JLL aber auch, dass insbesondere der Lebensmitteleinzelhandel eine bemerkenswerte Widerstandskraft aufweist. JLL und BNP weisen Transaktionen in 2025 von rund 1,4 Mrd. Euro im Einzelhandel aus. Besonders gefragt bleiben lebensmittelgeankerte Formate wie Discounter, Fach- und Supermärkte. Angesichts schrumpfender Kaufkraft geben die Menschen ihr Geld zunächst einmal für Lebensmittel aus. Colliers stellt fest, dass bei lebensmittelgeankertenFachmarktimmobilien eine zunehmende Marktdynamik zu beobachten ist. Ob die Coronapandemie, der Ukrainekonflikt oder der Irankrieg. Essen, Trinken und Körperhygiene gehen weiter. Das Lebensmittelsegment hat sich als krisenfest erwiesen. Möglicherweise verschieben sich die Budgets: statt Supermarkt dann doch der Discounter. Aber die Umsätze finden im Lebensmittelsegment statt. Entsprechend begehrt sind gut positionierte, moderne Lebensmittelmärkte mit langlaufenden Mietverträgen wie mit EDEKA, REWE, Aldi oder Lidl. Anleger, die sich hieran beteiligen, navigieren ihr Geld sicher durch stürmische Zeiten. Eine Beteiligung am Immobilienportfolio Deutschland II aus dem Hause Dr. Peters, das sich gleich zwei etablierte Fachmarktzentren mit namhaften Lebensmitteleinzelhändlern als Ankermietern zu vorteilhaften Preisen sichern konnte, stellt eine belastbare Investition dar.
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