Vor dem Beginn des Ukrainekrieges gab es im deutschen Sachwertmarkt noch ein Dutzend Anbieter für deutsche Wohnimmobilien. Heutzutage sind mit Primus Valor und WIDe gerade einmal noch zwei verlässliche Häuser am Beteiligungsmarkt für dieses Segment übrig geblieben. Neben herausfordernden makroökonomischen Bedingungen führten auch eine Reihe von Managementfehlern zu dem Scheitern vieler Häuser. Auch agiert die deutsche Politik mit einer gewissen Feindseligkeit gegen institutionelle Wohnungsvermieter. Die Jahre seit 2015 waren geprägt von Mietendeckel, Mietpreisbremse, Milieuschutz, Umwandlungsverboten, Heizvorschriften (wenn auch später abgemildert), Ausweitung und Verschärfung der Mietpreisbremse und Enteignungsfantasien. Da insbesondere in den Ballungsräumen in Deutschland die überwiegende Zahl der Menschen zur Miete wohnen und die deutsche Eigentumsquote sowieso das Schlusslicht in der EU bildet, lassen sich mit planwirtschaftlichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt viele Stimmen für die nächste Wahl gewinnen. Gebaut wird dadurch aber keine einzige Wohnung. Und über das jahrzehntelange Politikversagen im deutschen Wohnungsbau wollen wir uns wirklich nicht auslassen. Dabei ist das Thema Projektentwicklung in Deutschland nochmal ein ganz anderes, da sich durch ineffiziente Behörden, überlange Genehmigungszeiten, massive Bauvorschriften und überzogene Klimaziele der Neubau derart verteuert hat, dass sich die Realisierung vieler Wohnanlagen einfach nicht mehr lohnt. Von Materialpreissteigerungen und -verfügbarkeit, Fachkräftemangel und allgemeiner Baukostensteigerung wollen wir erst gar nicht reden. Privatanlegern Projektentwicklungsrisiken in Deutschland zuzumuten, wie massenweise bei Crowdinvestments gesehen, ist kaum mehr vertretbar. Anders sieht die Situation in den USA aus, wo man sich weniger auf die Bürokratie fokussieren muss und stattdessen die Realisierung priorisieren kann. Vorbildliche und verlässliche Anbieter sind hierbei bvt und Pangaea Life, die in atemberaubender Geschwindigkeit neue Wohnanlagen hochziehen. Hierdurch entstehen Wohnraum und Rendite und nicht etwa durch Eingriffe einer sozialistischen Wohnungsbaupolitik; am besten noch mit einer DDR-Bundeswohnungsbaugesellschaft. Investitionen in und mit deutschen Wohnimmobilien sind herausfordernd geworden. #lsisachwertanalyse versucht wie immer Orientierung zu geben und Minen zu entschärfen. Mit der 34. LSI Sachwert-Auswahlliste wird es eine Neuerung geben. Ab sofort werden die handverlesenen Beteiligungsvorschläge mit Namen genannt. Umgekehrt bedeute das aber auch, dass, was nicht auf den Auswahllisten steht, Vermittler, Berater und Anleger mit Vorsicht genießen sollten. Sicherlich wird LSI Sachwertanalyse nicht immer richtig liegen und auch einmal eine Chance liegen lassen. Wer kann von sich auch schon behaupten, die Weisheit gepachtet zu haben. Aber mit einem Track-Record von über 95 % ist das Analysehaus LSI Sachwertanalyse, das mittlerweile europäischer Marktführer für Sachwertanalysen ist, seit mehr als einem Jahrzehnt sehr belastbar unterwegs. Hoffen wir, dass auch die deutsche Wohnungspolitik wieder belastbarer und berechenbarer wird. Dann könnte die Investitionen in Bestandsimmobilien aber auch gerade im Projektentwicklungsbereich wieder etwas mehr Freude bereiten. Denn zeitgemäßer Wohnraum wird mehr denn je benötigt und ein Mehr an belastbaren Anbietern täte dem Markt nicht schlecht.
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